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11. Juni 2026

Gold ($): Quo vadis Gold? Konsolidierung oder Trendwende?

Gold
Abbildung 1: Gold ($) (ISIN: XC0009655157): aktueller Chart

Jahrelang kannte Gold nur eine Richtung: gen Norden! Doch seit Ende Januar ’26 hat sich Ernüchterung eingeschlichen, sind die ins Uferlose schießenden Kursziele irgendwie verschwunden. Dabei ist die Korrektur gerade einmal für einen Preisabschlag von ca. 26 Prozent verantwortlich. Die wahre Dramatik liegt nicht so sehr im Korrekturpotenzial, vielmehr ist sie in der temporären Komponente zu suchen.

 

Nach Abschluss von Welle A befasst sich Gold mit der Ausbildung eines Triangles (a-b-c-d-e), hier in der Sonderform eines dominanten Triangles, und dabei mit der Ausbildung von Welle b. Abgesehen von dem maximalen Kursziel von Welle b auf dem 1,38-Retracement (3.832 USD) ist die zeitliche Ausdehnung dieser Unterwelle von besonderem Interesse. Denn eine Welle „B“ trägt die Gene eines Triangle in sich, bedeutet, der Charakter von B überträgt sich auf das gesamte Triangle.

Die Simulation im Chart zeigt ein bis Ende des Jahres reichendes Triangle und kann durchaus nicht als reine Fiktion angesehen werden. Die folgenden Wochen werden diese Simulation konkretisieren können. Ganz gleich, welches Ausmaß schlussendlich zu erwarten ist, wird Gold, aus größerer Höhe betrachtet, im Verlauf der folgenden Monate eher seitwärts performen. Auf dem 1,38-Retracement (3.832 USD) findet Gold massiven Support, sodass eine crashartige Performance nicht zu erwarten ist.

 

Auf der anderen Seite müsste Gold den Widerstand bei 4.946 USD nachhaltig überwinden, um ein zumindest leicht positives Signal in Richtung Trendwende zu generieren. Dieser Schritt ist aus momentaner Sicht heraus unrealistisch.

 

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